....hier das Vorbild, ist auf der Strecke der Lommedalbahn bei Oslo unterwegs...
..ebenso nach norwegischen Vorbild wurden diese LGB Loren rostend gealtert. Zwar sind die Räder zu groß, so finden wir, aber daran ändern wir nun aber nichts. Diese Ganzmatallräder sind von Bachmann, sorgen auch durch ihr Gewicht für angenehme Fahrgeräusche....
...und passend dazu diese Feldbahndiesellok von LGB, die mit Rostmittel und Pigmentfarben gealtert wurde, auch das Kühlergrill ist ersetzt durch ein Gazegitter. was der Optik sehr zu gute kommt.
Das Vorbild aus Norwegen vom Sommer 2005 inspirierte uns zum Nachmachen.
Nur gut, daß die Familie hier mitzieht, in der Winterzeit ist Bastelzeit. Jedes Familienmitglied hat da seine Bastelideen, die dann umgesetzt werden. Wie zu sehen, wurde auch schon eine ausrangierte Bachmen Ten Wheeler teilzerlegt und gealtert.
die seitliche Ansicht der gealterten Lok,
von oben betrachtet...
...der Tender wurde "entkernt", die Plastkohle und die Stege innen entfernt. Aus Pappe wurde dann diese Kohlewanne gefertigt, mit schwarzen matten Kfz Lack eingefärbt und anschließend mit den Kremer Pigmentfarben behandelt.
Werkstattwagen- Grundlage ist ein Niederbordwagen von LGB. Also das ist nun wirklich ein Phantasiemodell. Aus Resten und durch Anregungen in Gartenbahnforen bastelte ich mir dann diesen, der zusammen mit der LGB Rottenlok, einem Niederbordwagen und dem LGB MATRA Kranwagen einen Arbeitszug bildet.
Dieses Modell stammt von SIKU. Die winzige Führerhauskabine (HO Größe)wurde abgesägt, und durch das Bedienpult vom LGB MATRA Kran ersetzt. Die schwarzen Gewichte grau lackiert, und schon paßt es.
Hier wurde eine LGB Dampflok - Stainz- aus der LGB Starterpackung mit Hilfe von Zubehör gesupert. Schon solch kleine Veränderungen sind mit einfachen Mitteln machbar, und erscheint einem dann gleich viel schöner!
Hier wurde ein kleiner LGB Personenwagen zum Steuerwagen umgebaut. Damit kann ein Pendelverkehr zwischen Bhf. Schönweiler und Hp. Kapellenberg eingerichtet werden, ohne daß die Lok umgespannt werden muß.
Dazu wurde der Wagen komplett zerlegt. Rechts neben der Abteiltür wurde an der Stirnseite eine Fensteröffnung mit dem Dremel gefräst. Die innere Sitzbank gekürzt, und aus Pappe das Abteil für den Zugführer gebastelt.
So sieht das Ganze von innen aus. Der Zugführer hat sein eigenes Abteil, um ungestört seine Arbeit machen zu können.
Unter dem Wagenboden habe ich die elektrische Verdrahtung für die Stirnbeleuchtung und Innenbeleuchtung untergebracht. Den Strom beziehe ich von 2 Achsen von BRAWA, die in Messingbuchsen laufen.
Damit die Zusammenschaltung nicht irgendwo im Wagen, und auch nicht unter dem Wagen rumliegt, bzw. hängt, habe ich einen der Beiden Druckluftbehälter benutzt. So ist alles sauber untergebracht. Wird dann mal alles auf 5V Spannungsbegrenzung umgebaut, wird sicherlich auch der andere Druckluftbehälter benötigt.
Um das Dach problemlos entfernen zu können, entschloß ich mich zu dieser Steckerlösung. Als Lampenhalter nahm ich diese Standardlampenhalter mit Schraubfassung- vorerst. Wenn ich alles, auch die dazugehörige Kastenlok auf 5V Spannungsbegrenzung umbaue, wird auch hier sicherlich noch eine elegantere Lösung gefunden.
hier habe ich der Kastenlok Speichenräder und Treibstangen spendiert. Dazu kaufte ich die Radscheiben mit Speiche von der LGB 99 6001, und die Kuppelstangen der Stainz.
So sieht es dann aus, durch die Öffnungen sieht man die Speichenräder mit den Treibstangen. Optisch gefällt mir das schon besser. Nun ist es eine Kastendampflok mit "innen liegenden Zylindern und Steuerung"
Von unten aus gesehen...
...weil die Kuppelstangen am Gehäuse anstoßen, mußte mit dem Dremel Platz dafür frei gefräst werden, damit die Treibstangen nicht am Gehäuse anschlagen. Von außen nicht zu sehen, war das eine Arbeit von einer halben Stunde. Dazu wird das Getriebe aus dem Lokkasten genommen, um die nötige Platzfreiheit zum Fräsen zu schaffen.
Dieses Modell benötigt mehr Eigengewicht, weil sie für eine zuverlässige Stromaufnahme zu leicht ist. Dazu nutzte ich Dachdeckerblei, weil es sehr gut schneiden und zum passendem Paket falten läßt.
Wie auf den beiden unteren Bildern zu sehen, mußte hierfür das Modell zerlegt werden.
Im oberen Bild zu sehen, das einfach zu leichte Gewicht. Damit haben die Räder zu wenig Schienendruck, und damit stottert dieses Modell sehr schnell, wenn sich auch nur wenig Dreck auf dem Gleis, oder Rädern gebildet hat.
Wie hier zu sehen, habe ich ca. 460g Dachdeckerblei passend gefaltet, Löcher durchgebohrt, und mit längeren Schrauben am Fahrgestell wieder verschraubt. Die Praxis im Garten wird es dann zeigen, ob dieser Eingriff zum gewünschten Ergebnis führt.
Schwachpunkt dieser 22,5° (LGB R3) Weichen sind die beweglichen Zungen. Die Stromzuführung zu diesen Weichenzungen ist meiner Meinung nicht sehr zuverlässig. Gerade die kleinen 2 - achsigen Lokomotiven stotterten oftmals darüber. Da der Strom nur über Kontaktflächen weitergeleitet wird, kommt es dann schon vor, daß diese offenen Kontaktstellen durch Dreck und Korrosion vergammeln. Die Folge ist, daß kein zuverlässiger Stromfluß mehr gewährleistet wird.
die rot markierte Stelle ist die, wo punktuell über kleine Kontaktfahnen die Weichenzungen mit Strom versorgt werden, und die zweite Stelle ist......
...diese rot markierte Stelle. An dieser Stelle gleiten die Weichenzungen über Kontaktflächen. Auch diese Stelle neigt durch Dreck und Korrosion zu Stromunterbrechungen. Also entschloß ich mich mit Litze (das blaue Kabel) eine direkte Stromversorgung herzustellen. Dazu reicht ein 100W Lötkolben mit breiter Spitze, Lötwasser und Lötzinn. Die zu lötende Stelle habe ich mit feinem Sandpapier blank gemacht und mit Lötwasser benetzt. Mit dem Lötkolben, mit der breiten Seite, flächig die Stelle aufgeheizt, das Lot aufgebracht, und als es zu zerfließen begann das vorbereitete Kabel aufgelötet. Der Kunststoff ist sehr robust, zeigte keinerlei Spuren nach dem Lötvorgang! Bei all meinen anderen Weichen wird das Kabel unter den Schwellen verlegt, und nicht so, wie es dieser Versuch hier zeigt.
Die Problematik mit Kupplungen ist ja in verschiedenen Foren bereits diskutiert worden. Meine derzeitige Lösung mit den Link & Pin Kupplungen von LGB hat sich bei meinem Fahrbetrieb recht gut bewährt. Störend für meinen Bahnbetrieb empfinde ich allerdings, daß ich die Loks umständlich per Hand abkoppeln muß. Da macht das Rangieren keinen Spaß. Kupplungen die magnetisch funktionieren, soll für mich die Lösung werden. Ein Test wie auf den beiden Bildern zu sehen überzeugen.
erstaunlich, was solch kleine Magneten für Kraft haben!! Erst ein kräftiger Ruck mit der Lok trennt den Zug von der Lok. Das Ankoppeln geschieht dann von ganz alleine!
Dieser aus 7 2-achsigen Wagen bestehender Zug wird problemlos von der Lok gezogen, ohne daß sich der Zug von der Lok trennt!
Nun muß ich nur noch eine optisch bessere Lösung finden.