Der Winter ging, und schon wurden die ersten Ideen umgesetzt, und jeder schöner Tag dafür genutzt.
Sieht zwar schön aus, aber für die weiteren Arbeiten unerwünscht..der Schnee! Einige Baumaßnahmen standen auch dieses Jahr wieder an, wie der Streckenabschnitt zwischen Rosenbach und Waldau, und das Sägewerk Waldau.
Bevor die Bauarbeiten so richtig losgingen, wurden die Gleise zur Probe lose ausgelegt...
....nach Abschluß der Bauarbeiten und erfolgter Probefahrten, wurde dieser Streckenabschnitt für den Zugverkehr frei gegeben.
Nach der Übergabe der Neubaustrecke, mußte die alte Trasse beseitigt werden...
...und der Gleisbautrupp hatte damit alle Hände voll zu tun, um die alte Trasse abzubauen...
...und das ging dann recht flott voran.
Die neue Kurve zwischen den Bahnhöfen Rosenbach und Waldau nach der Fertigstellung der Neubaustrecke. Hier soll 2010 eine Burgruine oder Burg entstehen....
Als weiteres Bauprojekt 2007 stand das Sägewerk in Waldau an. Dazu wurde bei uns eine neue Form des Untergrundes gewählt. Betonplatten für ein Sägewerk fand ich unpassend. Als erstes wurde ein 10 cm tiefe Grube des Firmengeländes ausgehoben, dann mit einer dicken Dachbahn ausgelegt. Diese soll verhindern, daß Unkraut durchwuchert. Diese Grube wurde dann mit Rindenmulch aufgefüllt. Der Langzeittest wird zeigen, wie brauchbar diese Methode ist.....jetzt 2009 behaupte ich: nicht empfehlenswert! Der Rindenmulch verrottet, und Unkraut kann durchwachsen. Hier werde ich auch auf Flies und Kiesbettung umbauen müssen.
So sieht das Sägewerk aus.
Das Sägewerk Waldau von einer anderen Seite aus gesehen.
Der Weinberg, nachdem er jetzt Ende Juni umgestaltet wurde. Dabei wurden die Gleise neu eingebettet, und der Landschaftsbau konnte nun auch diesen Teil des Gartens gestalten.
Das ist der Weinberg von der andere Seite aus gesehen. Im Hintergrund unsere Weinlaube.
Ein weiterer Streckenabschnitt wurde saniert, und fügt sich damit sauberer in unseren Garten ein. Wie diese beiden Bilder zeigen......
.....kann man auch mit wenig Mitteln was machen. Dazu wurde die Trasse nicht mal berührt, sondern einfach diesen grüne Rasenkantenband eingegraben. Mit einem Spaten den Boden aufgestochen, das Band rein, und Schotter rauf. Damit sieht man die Steine vom Gleisuntergrund nicht mehr, und der Schotter kann nicht zur Seite weg.
Nun endlich wurde der Bhf. Schönweiler vervollkommnet! Das Provisiorium mit den Steinplatten als Bahnsteige wurden durch farblich behandelte 1cm Styrodurplatten ersetzt. Damit diese bei Sturm nicht wegfliegen, habe ich diese mit Schrauben fixiert. Dann wurde mit Splitt das Gleis lose eingeschottert.
Auch der Güterbahnhof mit dem kleinen RAW Schönweiler ist fast fertig. Mit solchen kosmetischen Maßnahmen sieht unsere Gartenbahn immer schöner aus.
Nach Betriebsschluß am Vortag werden die Maschinen für den neuen Fahrtag vorbereitet. Kohle fassen, abschmieren und eine Durchsicht soll dann den sicheren Betriebsdienst der Triebfahrzeuge garantieren.
Die Personenwagen, die auch über Nacht im BW Schönweiler abgestellt wurden, werden ebenfalls für den neuen Fahrtag vorbereitet. Dort, wo jetzt noch die 99 7222 mit den Güterwagen steht, befindet sich das Gleis zum Tafelberg. Heute kann an dieser Stelle kein Fahrzeug oder Wagen mehr abgestellt werden.
Die beiden Züge stehen nun zur Abfahrt für den neuen Tag bereit.
Jetzt ist Winterpause auf unserer Bahn. Alle Fahrzeuge sind zur Durchsicht im BW zu Hause, und werden für die neue Saison vorbereitet. Auch alle Häuser wurden Winterfest untergebracht. Auf ein neues Bahnjahr 2008!
Das Jahr 2008 lief bei uns nicht gerade optimal, schlechtes Wetter und Beruf ließen nur wenig Zeit für das Hobby Gartenbahn. Aber wir schafften es in Schönweiler die Straße zu sanieren. Nachdem vorletztes Jahr ein Untergrundkämpfer, der Maulwurf, mir den "Krieg" erklärte, mußte ich nun handeln. Die Straße samt Kreuzung sackten bedenklich ab.
Die Bautrupps hatte eine Menge zu tun, um die alte Betondecke komplett zu entfernen, und für die Wiederverwertung bereitstellen.
Nach dem Entfernen der alten Straßendecke, mußte der Untergrund für den neuen Belag vorbereitet werden. Dieser wir dieses Mal stabiler und auch die Verkehrswege werden großzügiger angelegt.
Nach dem die Schalbretter in den Boden gebracht wurden, kam die erste Lage Beton rein, in dem der alte Belag als Füllmaterial Wiederverwendung fand.
Nach einer zweiten Lage Beton, ist das wiederverwendete Altmaterial nicht mehr zu sehen. Der Zweite Bauabschnitt zum Güterbahnhof hinter ist dann später dran.
Das Jahr 2008 war ja wegen Zeitmangel wenig kreativ. Das änderte sich 2009. Der erste richtige Fahrtag Anfang Mai 2009 bescherte sonniges Wetter, und damit gute Voraussetzung zum Fahren und Bauen!
So sieht es derzeit aus. An Details wird gearbeitet....
....eine Straßenzene. Hier wird eine größere Kunststoffplatte vor den
Häusern mit Figuren und Cafè gebastelt. Damit läßt sich diese
Figurengruppe schnell wegstellen.
An allen Häusern sollen kleine Straßenszenen
dargestellt werden. Weil es nicht Wetterfest wird, sollen diese dann in den
Schuppen trocken abgestellt werden.
Im Sägewerk herrscht nun auch wieder Betrieb.
Nun ist eine weitere Ecke drann, sich in unseren Garten samt Gartenbahn einzufügen. Viel Zeit und Kraft wurde investiert, um auch hier ein Schmuckstück im Garten zu schaffen.
So sah dieser Gartenbereich jahrelang aus. Eine Fläche, die nie so richtig gestaltet wurde, eben eine Schmuddelecke. Und so entstand die Idee, auch hier etwas zu bauen.
Schlechte Erfahrungen an den Bahnhöfen veranlaßte mich nun, unter der zu gestaltende Fläche ein Flies zu legen. Grund ist der, daß zwischen den Betonplatten trotz Kiesbett Unkraut und Erde sich hocharbeitete, und damit die Platten auseinander trieb. Wie zu sehen, wurde auf das Flies Kies gebracht und geglättet.
Nachdem die Unterlage fertiggestellt war, wurde für die Bahntrasse Gehwegplatten verlegt. (unter dem braunen Kunstrasen). Mit Bruchplatten vom Baustoffhandel gestaltete ich nun ein Tafelberg. Dieser wurde mit Steinpflanzen begrünt. Damit wurde ein weiterer Teil des Gartens optisch aufgewertet. Eine polierte Granitstehle rundet das Ganze ab.
Um den Haltepunkt am Tafelberg anzufahren, mußte die Trasse mit dem
Netz der NTB verbunden werden. Das geschah durch eine Verlängerung
vom BW Schönweiler.
Gut zu sehen am neuem Gleis die Verlängerung zum Tafelberg. Am Fuße des Kapellenberges herum verläuft die neue Strecke.
Eine erfolgreiche Testfahrt mit dem Schienenbus wurde bereits durchgeführt. Damit wird für den Schienenbus seine Stammstrecke festgelegt, weil es am Tafelberg keine Rangiermöglichkeit geben wird.
Dieser Bahnhof war in einem schlechten Zustand gekommen.
Unsachgemäße Bauausführung seinerzeit sorgten dafür, daß Unkraut
zwischen den Betonplatten wuchs, und damit die Platten auseinander
trieb.
Wie schon beim Tafelberg auch habe ich mich entschieden, den Bahnhof Waldau ebenso auf Kies mit Fliesuntergrund zu verlegen.
Nach Glättung des Kiesuntergrundes wurden die alten Betonplatten für den Bahnuntergrund verlegt. Damit das aber nicht so steril nach Beton aussieht, habe ich braunen Kunstrasen verlegt. Darüber werden die Gleise verschraubt.
Die alte Stammtrasse entlang der Terasse war immer wieder Gegenstand von Ärgernissen. Ständig mußte Unkraut und Moos zwischen den Gleisen entfernt werden.
auch hier hieß es jetzt, altes Gleisbett entfernen.....
......die Gleisbauarbeiter haben ganz schön zu tun!
und so sieht dann die fertig sanierte Trasse aus.
Mehr oder weniger nebenbei wurde dann auch gleich dieser Teil der Anlage umgebaut.
Und weil es so schön ist, ständig zu bauen, kam meine Frau auf die "tolle" Idee eine Burg oder Burgruine haben zu wollen......
Der zukünftige "Tatort" liegt an der Strecke Rosenbach - Waldau. Wie man so meint, wäre hier ein idealer Standort....man fing einfach an, vollendete Tatsachen zu schaffen! Seitdem sind wir auch fleißig in der Umgebung unterwegs, um Steine jeder Größe zu sammeln. Die Burg soll ja auf einem Berg stehen! Als Fundament dienen Pflanzkübel....na schaun wa mal!